Haben wir noch Nationalstolz?

 

 

Nationalstolz ist die stärke eines Volkes, in unserem Nachbarland Dänemark ist dieser Stolz auf das eigene Land sehr ausgeprägt. Am 6. Juli fuhr eine Abordnung der NPD Nordfriesland , der Einladung folgend, nach Fredericia zur Trauer und Siegesfeier um ehrenvoll daran teil zu nehmen. Eingeladen hatte die Danskernes Parti unter Daniel Carlsen.

 

          Am Vormittag begann der Festakt mit einem Trauermarsch durch die Stadt und endete in der Stadtmitte bei der Kirche . Dort wurde den Toten und Verwundeten gedacht die 1849 an der Verteidigung der Festung Fredericia teilnahmen. Der erste Redner war der Stadtkommandant, der Festungsstadt Fredericia , daraufhin folgte Prinz Hendrik vom Dänischen Königshaus.

 

Bei der Kranzniederlegung durch die Dänische Heimwehr und den Prinzen, wurde dem Kreisvorsitzenden Lönne im selben Atemzug die Ehrenfahne der Danskernes Parti als Gastgeschenk überreicht. Danach legte die Danskernes Parti mit der Abordnung der NPD Nordfriesland ein Gesteck aus Eichenlaub und Blumen nieder. Mit dem Siegeszug zum Stadtrand und dazugehöriger Militärmusik maschierten wir zum Aufmarschplatz wo dann unter schweren Geschützdonner der offizielle Teil beendet war. Dem Kreisvorsitzenden G. Lönne wurden diverse Fragen zur Politik in Schleswig- Holstein gestellt , die er auch nachhaltig auf Dänisch beantworten konnte.

 

Die Dänen und der Prinz hörten mit staunen zu wie es bei uns in der Republik zu ging. Daraufhin wurde uns eine historische Stadtführung durch die Festungsstadt zu teil, mit einer anschließenden großangelegten Grillfeier ging der Tag dem Ende entgegen. Hier noch mal der Hintergrund der Festungsstadt für alle Interessierten: Als Festungsstadt hat Fredericia in der Geschichte Dänemarks eine wichtige Rolle gespielt. Hier befindet sich eine der größten und am besten erhaltenen Festungsanlagen Europas. Die Arbeiten an der Festungsanlage begannen im Jahre 1650. Die Anlage sollte die Route von Jütland zu den anderen Teilen des Königreiches vor fremden Kriegsmächten schützen.

 

Dies galt beispielsweise für die Schweden, die die Stadt im Jahr 1657 besetzten und zerstörten. Unter dem Drei-Jahre- Krieg sind die Schleswig- Holsteinischen Truppen in die Stadt eingerückt. 1864 wurde Fredericia von den Österreichern eingenommen- dieses mal jedoch ohne Kampf. Die Wallanlagen dienen Heute als erholsamer Stadtpark. Die eindrucksvollen Kanonen von 1849 und 1864 sind immer noch ein Anziehungspunkt. Fredericia ist sehenswert vor allen Dingen die Historischen Bauten wie der Pulverturm von 1675, das Prinzentor von 1753 und das Pulvermagazin von 1858. Bei schönsten Sonnenschein und mehreren Kaltgetränken ohne Alkohol gab uns der Kamerad Morten eines mit auf den Nachhauseweg: Wir Dänen und Schleswig- Holsteiner wollen niemals mehr als Feind uns gegenüberstehen, sondern als Völker Europas den wirklichen Feind bekämpfen, der versucht die einzelnen Völker zu zerstören um dann glückliche Konsumsklaven zu züchten.

 

Aber eines sei euch gesagt: Mit uns nicht, denn wir die NPD vertreten das Deutsche Volk, und nicht die Volksverräter der sogenannten Volksparteien.

 

J. Thomsen

13.07.2013

 

 

 

 

 


 
zurück |