Sylt: Zerstören Asylanten die schöne heile Welt?

Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Asylbewerber mehr als verdoppelt. Da es in unserem Bundesland nur noch eine zentrale Aufnahmestelle gibt, bekommen nicht nur die Großstädte, sondern auch immer mehr kleine Städte und Gemeinden das zweifelhafte Vergnügen Asylbewerber aufnehmen zu müssen. Nicht immer stößt diese auf ungeteilte Zustimmung der Anwohner, die oft nicht in direkter Nähe einer Asylbewerberunterkunft wohnen möchten. Um nicht als mutmaßlicher Ausländerfeind einem gesellschaftlichen Druck der Gutmenschen ausgeliefert zu sein, entlädt sich der Unmut oft nur hinter vorgehaltener Hand. Auf der Insel Sylt, ist das Fass nun übergelaufen und viele Anwohner nehmen kein Blatt mehr vor den Mund und sprechen unverhohlen aus, was die schweigende Mehrheit der Deutschen längst denkt, aber sich nicht auszusprechen wagt.

 

Eine Sylterin aus Keitum erhält von ihren Nachbarn Kurznachrichten mit Drohungen auf ihr Handy, weil sie ein Teil ihres Hauses an die Gemeinde vermietete (Es lohnt sich wohl!), in dem Wissen, daß dort Asylanten untergebracht werden sollen. Anstatt die Sorgen der Anwohner ernst zu nehmen reagiert die Bürgermeisterin Petra Reiber empört. „Dieser Ausländerfeindlichkeit muss man entschieden entgegentreten", so Reiber.

 

Doch warum reagieren die Anwohner so ablehnend? Diese Frage sollte sich auch die Bürgermeisterin stellen und nicht sofort, wie bei vielen Gutmenschen üblich, die Keule der Fremdenfeindlichkeit schwingen. Möchte man politisch verfolgten Menschen wirklich nicht helfen oder könnte es daran liegen, daß unser Asylrecht ständig unterlaufen wird und so eine Einwanderung durch die Hintertür ermöglicht? Selbst wenn Asylsuchende abgelehnt werden, besteht die Möglichkeit dagegen vor deutschen Gerichten zu klagen. Ein Spiel auf Zeit, denn dieser Klageweg, der von staatlich geförderten Organisationen wie „pro Asyl“ unterstützt wird, kann Jahre dauern. Nach Jahren sind die meisten Asylbewerber „so gut“ integriert, daß ein Bleiberecht aus humanitären Gründen keine Seltenheit mehr darstellt. Erst vor wenigen Tagen setzte sich Innenminister Breitner für einen Asylbewerber ein, dessen Antrag auf Asyl vom Gericht unanfechtbar zurückgewiesen wurde. Jetzt wird der Fall erneut vom Bundesinnenministerium geprüft. Das Ergebnis dürfte bekannt sein. Doch kommt es bei abgelehnten Asylbewerbern wirklich zur Abschiebung, tauchen sehr viele vorher einfach unter und stellen mit neuer Identität einen weiteren Antrag auf Asyl. Diese Tatsachen werden von bundesdeutschen Politikern gerne verschwiegen.

 

Wirklich politisch Verfolgte können natürlich auf unsere Hilfe hoffen, trotzdem fordert die NPD die ersatzlose Streichung des Asylrechtsparagraphen, denn Asyl muß immer eine freiwillige Leistung des Staates bleiben, die vor keinem Gericht einklagbar sein darf.

 

(PS: Man darf gespannt sein, ob die BRD Edward Snowden Asyl gewährt, der die gesetzeswidrigen Schnüfflerin der USA und GB offenbart hat und ein echter Asylant ist. Zu befürchten ist, daß die BRD aus politischer Rücksichtnahme gegenüber den USA hier versagt und sich lieber für die, wegen Wirtschaftsverbrechen verurteilte Julia Timoschenko einsetzt.)

 

Jörn Lemke

NPD-Landespressesprecher Schleswig-Holstein

Lübeck, den 04.07.2013

 

 

 


 
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Verweise